Aktuelles

Mitteilung vom 29.05.2020

Liebe Freunde der Willkommensgemeinde Achim,

zweiandhalb Monate sind vergangen, seitdem sich das öffentliche Leben in unserem Land stark verändert hat. Doch schon seit längerem machen wir uns wieder frei. Behutsam und mit Augenmaß, aber es tut doch sehr gut, zu sehen, wie sich das Leben wieder entfaltet.

Gartengottesdienst in Baden

Als Gemeinde haben wir ebenfalls einiges vermisst. Unsere Existenz war durch die Pandemie zwar nie bedroht, weder als Gemeinde noch als Einzelpersonen und die Einschnitte, die wir annehmen mussten, haben andere Menschen viel stärker erleben müssen und erleben sie leider weiterhin. Dennoch haben wir gerade das Miteinander sehr vermisst und wir sind froh, wieder zusammen zu kommen. Zwar mit Abstand und mit Mund-Nasen-Maske, aber vor allem mit Freude!

Am Pfingstsonntag feiern wir um 11 Uhr in Holzbaden 57 einen Gartengottesdienst. Dazu sind alle herzlich eingeladen. Wir wollen gemeinsam Gott anbeten, mit Gebet und Gesang, mit unserem Fühlen, Denken und Hören. Martin Schulz wird predigen und auf all dieses dürfen wir uns freuen.

Was ist zu beachten
  • Bringt bitte zum Gottesdienst einen Mund-Nasen-Schutz mit
  • Bringt einen Gartenstuhl oder eine Picknickdecke mit, worauf ihr euch setzen könnt
  • Haltet mind. 1,50 m, besser 2,00 m Abstand voneinander
  • Bringt auch eure Kinder mit. Im Garten ist genug Platz
  • Wir tragen alle Personen, die am Gottesdienst teilnehmen in eine Liste ein, damit ein Nachverfolgen von Infektionen möglich ist
Freude und Frieden

Kommt mit Freude und freut euch darauf, dass wir gemeinsam Gottesdienst feiern können. Kommt, wenn ihr Frieden damit habt, aber drängt euch nicht selber, wenn ihr Angst habt und vor allem dann nicht, wenn ihr krank seit. Das gilt insbesondere bei Symptomen, bei denen ihr nicht zweifelsfrei eine Infektion mit dem Corona-Virus ausschließen könnt.

Seid gesegnet! Wir freuen uns auf euch!

Uwe, Andrea, Tanja, Martin und Ruben

Liebe Freunde der Willkommensgemeinde Achim,

das Corona-Virus bestimmt seit Wochen die Berichterstattung und sorgt für Veränderungen in unser aller Leben. So auch in unserem Gemeindeleben. Eine Wiederaufnahme von Gemeindeveranstaltungen in gewohnter Form und in den Räumen unseres Gemeindehauses ist schon von gesetzeswegen keine Option. Unsere Gottesdienste, Gruppen, Hauskreise und Gebetstreffen müssen wir also weiterhin aussetzen. Eine Änderung dieser Situation wird hoffentlich bald erfolgen. Realistisch ist dies jedoch erst in ein paar Woche zu erwarten!

Mutig sein, Chancen begreifen!

Aber auch wenn Gemeinde momentan nicht wie gewohnt aussieht, so liegt gerade darin eine Chance. Verbunden sind wir nicht durch Steine oder Veranstaltungen, sondern durch den Geist Gottes. Er ist das unsichtbare Band zwischen uns, welches uns zusammenhält. Unsere Gebete füreinander und für die Gesellschaft haben Kraft in Jesus Christus. Taten, die wir aus Liebe tun, verändern uns und die Welt um uns herum. Wir möchten euch daher ermutigen: Seht auf die Schönheit dieser Tage, freut euch an dem was Gott gibt. Seid dankbar für alle Erkenntnis und allen Frieden, den Gott euch schenkt.

Diese Zeit erfordert es in besonderem Maße füreinander da zu sein. Diese Zeit ist daher auch ein Geschenk, Verschüttetes wieder zu entdecken. Als Gemeinde, aber auch als Gesellschaft. Gebt Frieden und Liebe weiter, damit die Menschen um uns herum getröstet sind und keine Angst haben brauchen. Helfen wir einander! Seien wir verlässlich zueinander! Sehen wir die Bedürfnisse des Anderen! Stehen wir einander in Leid bei! Lieben wir einander, aufrichtig und lassen wir die Liebe des Anderen in unserem Herzen zu! Liebe verschenkt sich und freut sich empfangen zu werden.

Ganz konkret

Betet, für alle die Angst haben, für alle die erkrankt sind, für die Einsamen, für alle, deren Psyche in dieser Zeit angegriffen wird. Betet für alles ärztliche und pflegende Personal, für alle Menschen in Verantwortung, für Politikerinnen und Politiker. Betet, um dieses Virus zu bekämpfen.

Helft Menschen in eurer Nachbarschaft. Meldet Euch bei der Stadt (hilfe-achim.de) an, wenn ihr die Möglichkeit habt Anderen zu helfen. Telefoniert mit Geschwistern aus unserer Gemeinde, schreibt ihnen einen Brief, tut einander Gutes. An der Liebe soll man euch erkennen, spricht Jesus.

Wenn ihr in dieser Zeit besonders durch das Virus gefährdet seid, aus Altersgründen (über 60 Jahre!) oder wegen Vorerkranungen, dann bitten wir euch: Nehmt die Hilfe an. Für euch und für andere! Hier zählt übrigens, wenn dieses auf ein Haushaltsmitglied zutrifft. Gleiches gilt, wenn ihr jemanden zum reden braucht, wenn ihr psychisch mit der Situation nicht zurecht kommt. Wer bittet, dem wird gegeben, wer klopft, dem wird aufgetan. Gott lebt in seinen Kindern. Klopft an, bittet!

Wir sind auch weiterhin für euch da. Wir helfen euch, ja wir beten für euch und wir lieben euch! Sei es durch einen Einkauf, durch Fahrten zum Arzt, durch ein Telefongespräch oder ähnliches. Ruben ist von 9-18 Uhr unter der Nummer 0178-5267231 zu erreichen und organisiert auch gerne Hilfe für euch! Meldet euch bitte besonders dann, wenn ihr euch nicht gesehen fühlt.

Feiert Gottesdienste in euren Herzen

Wir laden euch ein auch weiterhin Abendmahl zuhause zu feiern. Jeden Sonntag um 11 Uhr. Infos dazu findest Du im letzten Gemeindebrief.

Nehmt auch die Online-Angebote anderer Kirchen und Gemeinden wahr. Hier sind sie verlinkt (klicke einfach drauf):

Der Apostel Paulus schreibt an die Gemeinde in Rom seinen Wunsch und Segen, den wir auch euch und uns wünschen:

Darum ist es mein Wunsch, dass Gott, die Quelle aller Hoffnung, euch in eurem Glauben volle Freude und vollen Frieden schenkt, damit eure Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes immer unerschütterlicher wird. – Römer 15,13

Seid gesegnet!

Uwe, Andrea, Tanja, Martin und Ruben

Liebe Freunde der Willkommensgemeinde,

wir melden uns heute in dieser besonderen Situation des Corona-Virus mit einem zweiten Brief bei euch. Wir wollen in diesen Zeiten ganz besonders zusammenstehen, uns gegenseitig unterstützen und euch mit ein paar Informationen versorgen.

Zuerst einmal unser wichtigstes Anliegen:

Unterstützung älter Geschwister:

Liebe Geschwister älteren Baujahrs. Wir haben ja alle mitbekommen, dass der sich rasch ausbrei­tende Virus sich eher für ältere oder gesundheitlich beeinträchtigte Menschen gefährlich auswirken kann. Eine Ansteckung lässt sich am ehesten verhindern, wenn ihr direkte Kontakte zu anderen Personen möglichst vermeidet. Eure Sicherheit und Gesundheit liegt uns ganz besonders am Herzen. Wir würden gerne für euch wichtige Einkäufe und Besorgungen erledigen und zu euch nach Hause bringen. Macht bitte davon Gebrauch. Ein paar Leute aus unserer Gemeinde können nur eingeschränkt arbeiten und haben mehr Zeit zur Verfügung. Wir freuen uns wirklich, wenn wir euch unterstützen können. Das gilt z. Bsp. auch für:

  • Medikamente vom Arzt/Apotheke für euch zu holen
  • euch anzurufen oder eine Brief zu schreiben, wenn ihr ein bestimmtes Anliegen habt, Ermutigung braucht
  • mit einem Hund spazieren gehen
  • oder andere Dinge, die euch wichtig sind.

Ruft hierzu bitte in der Zeit von 9 bis 18 Uhr die Telefonnummer 0178/5267231 an. Ihr liegt uns sehr am Herzen! Wir unterstützen euch sehr gerne!

Gemeinsames Abendmahl:

Im Moment können wir uns ja nicht in der Gemeinde oder in Gruppen treffen. Aus diesem Grund wollen wir am Sonntag um 11.00 Uhr gemeinsam, jeder in seinem Hause, Abendmahl feiern. Jesus hat uns das Abendmahl als kostbares Vermächtnis hinterlassen. Im Abendmahl können wir direkte Gemeinschaft mit Jesus und mit unseren Geschwistern haben, auch wenn wir nicht an einem Ort nebeneinander stehen.

Es muss nicht verkompliziert werden oder in einem besonders heiligen Rahmen stattfinden. Durch den stellvertretenden Tod von Jesus Christus wird es dadurch geheiligt, dass wir den Wunsch haben mit Gott und unseren Schwestern und Brüdern Gemeinschaft zu haben. In der unsichtbaren Welt treten wir dann gemeinsam in den Thronsaal des Schöpfers von Himmel und Erde – deinem dich liebenden Vater – in die Gegenwart Gottes.

Falls euch die Zeit um 11.00 Uhr nicht passt, könnt ihr das auch gerne zu einer anderen Zeit machen. Bei Gott spielt die Uhrzeit keine Rolle!

Eine kurze mögliche Form:

  • Lesen der Einsetzungsworte aus der Bibel (Lukas 22, 15 – 20)
  • vorbereitetes Brot brechen und selbst nehmen oder an euren Partner/Mitbewohner mit den Worten weitergeben: Dies ist der Leib Christi für mich/dich zerbrochen
  • vorbereiteten Wein oder Traubensaft (wenn ihr das nicht zur Verfügung habt, geht auch ein anderes Getränk) mit den Worten: Dies ist das Blut Jesu. Für dich/mich vergossen.
  • Wenn ihr mögt, könnt ihr vorher ein bisschen christliche Musik/Lobpreis hören oder singen, etwas schönes Blühendes von draußen zur Dekoration hereinholen oder was euch sonst dazu dient, das Abendmahl, die Begegnung mit deinem himmlischen Vater, schön zu gestalten.

Wir sind gespannt auf eure Erfahrungen dabei. Vielleicht hören wir davon im nächsten Sponti?

Gemeinsame Gebetszeit:

Wir bieten euch an, an einer gemeinsamen Gebetszeit teilzunehmen. Das heißt jeder, der möchte, betet gegen 20.20 Uhr für sich zuhause. Wir haben hier ein paar Gebetsanliegen aufgeführt, die euch eine Hilfe dabei sein können. Im Geist Jesu sind wir miteinander und anderen Christen verbunden.

  • für Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind
  • für weise Entscheidungen der Politiker

Die evangelische Allianz Deutschland hat für alle Christen einen Gebetsbrief mit weiteren Gebets­anliegen herausgegeben. Wer mag melde sich bitte. Wir lassen euch den Gebetsbrief der evange­lischen Allianz gerne zukommen oder klicke hier wird weitergeleitet.

Gemeinsame Hilfe für Menschen in Achim:

Auf Initiative von Mirmahmoud (der durch einen Traum dazu inspiriert wurde) und die Arbeit von Ruben, der ein Netzwerk geknüpft hat, wurde ein erstes Treffen von verschiedenen Institutionen ins Leben gerufen, mit dem Ziel, Menschen in Achim zu unterstützen.

Bei dem ersten Treffen waren Vertreter verschiedener Kirchen und Gemeinden, zwei Mitarbeiter­innen der Stadt Achim und ein Vertreter des CDU-Vorstandes Achim dabei. Schon einige Leute aus den Gemeinden aber auch Sportvereinen und andere Freiwillige haben Hilfe zugesagt. Die Idee ist:

  • Es wird eine Stelle geschaffen, an die sich betroffene Menschen telefonisch wenden können, die einen Einkauf benötigen oder Medikamente brauchen
  • Es wird organisiert, dass gesunde Menschen unter hygienischen Vorkehrungen für betroffene Menschen Einkäufe tätigen, Medikamente abholen etc.
  • Es soll mit der Stadt zusammengearbeitet werden, dass Helferinnen/Helfer Ausweise bekommen und bei Supermärkten, Apotheken, Ärzten kenntlich sind
  • Es soll eine Telefonnummer für einer Art „Telefonseelsorge“ in Achim geschaltet werden, für Menschen, die Ermutigung oder Trost brauchen.


Weitere Infos hierzu unter: http://willkommensgemeinde.de/corona-virus/

Zum Schluss möchten wir euch ein ermutigendes Wort des Propheten Haggai zusprechen:

Aber ich, der HERR, sage: Lasst den Mut nicht sinken, Serubbabel und Jeschua! Und ihr Menschen von Juda, seid stark und arbeitet weiter! Denn ich, der HERR, der allmächtige Gott, stehe euch bei. – Haggai 2,4


Seid gesegnet! Andrea, Tanja, Uwe, Ruben und Martin

Hallo ihr Lieben,

ihr habt es längst mitbekommen: Die Ausbreitung des Corona-Virus ist eine große Herausforderung für uns alle. Auch wir als Gemeindeleitung haben uns gefragt: Wie können wir verantwortlich handeln? Welchen Beitrag können wir leisten, um die Ausbreitung zu verlangsamen? Aber auch: Wie können wir in alledem Hoffnung und Mut verbreiten?

Die Niedersächsische Landesregierung und die Stadt Bremen haben entschieden, ab dem kommenden Montag bis nach den Osterferien den Schul- und Kita-Betrieb einzustellen. Veranstaltungen mit über 1.000 Menschen werden abgesagt. Veranstaltungen mit über 250 Menschen dürfen nur unter bestimmten Auflagen stattfinden. Firmen, Organisationen und Kirchen werden gebeten, die Events auf das Nötigste zu reduzieren.

Nun haben wir heute Abend intensiv beraten und zwei wesentliche Beweggründe festgehalten, die uns sehr wichtig sind:

– 1. Wir wollen verantwortungsvoll handeln und den Menschen in unserem Umfeld dienen.
– 2. Wir wollen Menschen, insb. Menschen aus der Risikogruppe (alte, chronisch kranke Menschen, etc.) besonders schützen und mit unserem Verhalten liebevoll auf sie achten.

Es gäbe noch viel mehr zu erwähnen. Wir haben uns entschieden, der offiziellen Empfehlungen der Behörden zu folgen und zum Schutze der Gesundheit bis Ende des Monats März alle größeren Veranstaltungen auszusetzen; das heißt konkret: Die Gottesdienste am 15./22./29.03. sowie alle Gemeindegruppen / -veranstaltungen und unsere Mitgliederversammlung am 18.03. finden nicht statt. Rechtzeitig zum April werden wir dann informieren, wie es weitergehen wird.

Wir arbeiten daran, Euch in dieser Zeit, geistlichen Input und Hinweise auf der Internetseite zur Verfügung zu stellen. Diese findet ihr auf www.willkommensgemeinde.de. Wer von euch praktische Unterstützung im Alltag braucht (bspw. Einkaufen, Fahrten zum Arzt etc.) oder anderweitig in Schwierigkeiten kommt, den bitten wir uns anzusprechen. Wenn Ängste auftreten sollten, dann könnt ihr euch gerne an uns wenden. Macht davon bitte Gebrauch. Wir wollen füreinander da sein.

Meldet euch im Gemeindebüro (04202-3871), sprecht auch auf den Anrufbeantworter. In dringenden Fällen unter den Nummern 0178-5267231 od. 0172-4150845.

Bitte macht diese Infos bekannt, auch unter euren Freunden und Gästen, die vielleicht zum Gottesdienst kommen wollten.

Wir möchten euch als Gemeindeleitung ermutigen, gerade in dieser Situation auf Gott zu vertrauen. Wir brauchen keine Angst zu haben; Gott hält uns. Wir brauchen auch nicht in Panik zu geraten, weil Gott uns versorgt. Wir dürfen Hoffnung haben und verbreiten. Wir dürfen unseren Nächsten lieben, unsere Nachbarn unterstützen und auf einander achten. Wir wissen, dass Gott all unsere Wege führt und danken euch für euer Vertrauen!

Uwe, Martin, Andrea, Tanja und Ruben